Maultaschen

Ein Stück Stephan’s zuhause

 

In unserem Restaurant begeben Sie sich auf die Spuren schwäbischer Traditionen. Unsere handgefertigten Maultaschen aus eigener Herstellung gibt es für Sie auch für zuhause. Auf Wunsch gerne vakuumiert für längere Lagerzeiten. Auch andere Köstlichkeiten wie unseren schwäbischen Kartoffelsalat oder saisonal unsere Martinsgänse erhalten Sie von uns gerne außer Haus. Einfach telefonisch oder im Restaurant nach den aktuellen Speisen erkundigen.

 

Da wir unsere Maultaschen sowie alle anderen Gerichte frisch herstellen bitten wir Sie einen Tag telefonisch unter 0711 / 752739 vorzubestellen.

  • Hausgemachte schwäbische Maultaschen

    15,50€/kg
  • Hausgemachte kleine Suppenmauldäschle

    17,90€/kg
  • Schwäbischer Kartoffelsalat

    8,90€/kg

Eine Hommage an meine liebe Großmutter Lydia

 

Maultaschen oder Herrgotts-Bscheißerle Schwäbischen Unterland wo meine Wurzeln sind sagen manche dazu “gfüllte Nudla” ja gut, dort heißt auch der Gaisburger Marsch “Böcklinger Feldgschrei” – auch das hat seine Berechtigung weil unsere Wengerter-und Bauernfrauen dieses wunderbare Essen “im Kännle” mit den Weinberg genommen haben.

Als Hommage an meine Liebe Großmutter Lydia, zurück zu den Maultaschen:
Schon als kleiner Bub war es für mich kulinarisch das Größte,
wenn meine Oma Maultaschen gemacht hat.

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Man spürte mit welcher Liebe und Sorgfalt sie zuerst “die Fülle”,
wie sie sich auszudrücken pflegte, herstellte und dann an den Nudelteig ging.
Beim Auswellen des feinen Eiernudelteiges durfte ich schon helfen.
Eingestrichen hat meine Oma ihre “Fülle” dann selbst,
auch das Falten, das Einpinseln mit Ei,
dann die Einteilung mit dem Rührlöffelstiel und letztendlich das Abrädeln.
Wichtig war für Großmutter “geschlossene Maultaschen” zu machen,
die sorgfältig geformt beim Ankochen und Ziehenlassen ihre Saftigkeit behalten.
Ich konnte es jedes Mal kaum erwarten bis die ersten fertig waren,
die ich dann voller Andacht probieren durfte.
Mittags haben wir unsere Maultaschen dann immer in der Brühe gegessen,
die mit Butterzwiebeln geschmelzt und mit Peterling oder Schnittlauch aus unserem Garten verfeinert wurde.
Zum Nachtessen gab’s die Maultaschen geröstet mit Ei mit einem wunderbaren Kartoffelsalat
und je nach Jahreszeit mit Kopf-Endivie- oder Ackersalat.
Für den Salatdressing war meine Liebe Mutter Waltraud zuständig, neben Essig und Öl waren die Zugaben ganz frisch gepflückte Kräuter
aus unserem Garten, fein geschnittene Zwiebeln, Salz und Pfeffer, etwas Senf und eine Prise Zucker, sonst nichts.
Summa summarum war das Maultaschenessen immer ein kulinarische Erlebnis, einfach ein Gedicht.

Wenn man vielleicht von ein bisschen Professionalität absieht,
so habe ich doch in all meinen Berufsjahren bei der Herstellung nunmehr meiner Maultaschen immer den Prinzipien meiner Großmutter gedacht,
sei es bei der Frische und der Auswahl- und Zusammenstellung der Zutaten, der Liebe und Sorgfalt bei der Herstellung und dem typisch-urschwäbischen Geschmack,
den mir meine Großmutter mitgegeben hat.

 

Peter Stephan Sr.

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